
Der Weg ist das Ziel
27. Juni 2009- Noch in Alice Springs
- Damit die Aborigines das auch verstehen und richtig machen…
- faule Kangaroos im Desertpark
- niedlicher Thorny Devil
- Straße auf dem Mereenie Loop
- von wegen Wüste… alles grün hier…. auf dem Weg nach Kings Canyon
- Kings Canyon bei Sonnenaufgang
- harter Aufstieg zum Kings Canyon ;)
- Kings Canyon
- Kings Canyon
- Ayers Rock bei Sonnenaufgang
- nichts da, alles nur roter Sand…
- wahnsinnig steiler und anstrengender Aufstieg auf den Uluru
- auf Uluru, im Hintergrund „the Olgas“
- abstieg
- … bei Sonnenuntergang…
- bei Kata Tjuta, Blick auf Ayers Rock
- „The Olgas“ z.dt. “ Viele Köpfe“
- Sonnenundtergang „The Olgas“
- WA border
- Kamele ganz in Ruhe…
- Great Central Road in WA
- Kalgoorlie – SuperPit Goldmiene
- Aborigines Cave irgnedwo auf der GCR
- Der Schornstein im Aborigines Cave
- KÜSTE!!!….Wasser!!!…. in Esperance…
- …endlich, nach 5Wochen Outback…
- Lucky Bay
- der weißeste Strand Australiens im Cape le Grand NP
Mit dem CV (Lebenslauf) haben wir tatsächlich einen Job bekommen… Zwei sogar… Für jeden einen… Der eine durfte abends für vier Stunden in die Küche eines Altersheim (für zwei Wochen) und der andere (ich) durfte von 7Uhr bis 15Uhr eine Woche lang ca. 40 Toiletten am Tag putzen… (Und das, wo ich (gerade) Toiletten soooo gerne putze!!! Zuhause ist es ja OK… Aber in einem Altersheim, wo die „Residens“ nicht mehr richtig treffen….) Ich war froh, als die Woche da rum war, da wir da ohnehin nicht viel verdient haben. Außerdem war die Leiterin so was von unorganisiert. UNBELIEVABLE
Einen weiteren Job konnte uns selbst die Agentur (die auch sehr unorganisiert war) nicht geben, sodass Julia und ich entschlossen haben, nicht mehr auf das RSA ( Erlaubnis Alkohol auszuschenken) zu warten, sondern schon zu fahren. Wir haben im Schnelldurchlauf alle Sehenswürdigkeiten abgehackt, es waren nicht sooo viele. Wir haben uns das Satellitentelefon und alle Permits geholt, die wir brauchten um durchs Aboriginesland fahren zu dürfen, einen Kompass, eine Schaufel, genug Wasser und Sprit, und und und. Wir haben Maggie nochmal servicen lassen, wurde uns empfohlen, aber danach lief aber gar nichts mehr
AN ALLE: geht nicht zum Kmart Auto in Alice Springs!!!
Also war unser letzte Nacht in Alice auf einem Campingplatz eine powered site um nochmal alles aufzuladen. In der Nacht hatte ich ein komisches Gefühl, dass alle unsere Wertsachen vorne lagen, ohne dass wir abgeschlossen haben. Aber es war ja nicht das erste Mal so und wir waren auf einem Campingplatz… Wenn einer die Tür aufmachen sollte, würden wir das schon hören…
Mitten in der Nacht wachen Julia und ich auf, weil etwas vorne in der Fahrerkabine geraschelt hat, stille… wir beide lauschen…stille…. plötzlich fällt etwas vom Sitz. Julia guckt unterm Vorhang und kriegt einen Schreck. Ich greife blind nach vorne um wenigstens den Ärmel des Diebes zu erwischen… Ich erschrak ebenfalls, als ich anstatt eines Ärmels eine dicke, feste Männerschulter in der Hand hielt. Julia sah in die Augen eines Aborigines…
Ich war so geschockt, dass mir nur „can you PLEASE go out of the Van“ einfiel, während Julia (nach Anweisung) nach draußen sprang und ihn anschrie. Er war selbst sehr geschock und meinte die ganze Zeit, „i´m clean, i´m clean“. Er hat sich dann freiwillig verzogen ohne etwas mitzunehmen, er wollte anscheinend nur in einem Auto schlafen, da es schweinekalt war. Nach diesem Schock mussten wir natürlich auf die Toilette, die wir uns aber noch 50min verkniffen haben, weil wir auf keinen Fall nochmal raus wollten… Seit dem schließen wir immer und alles ab, selbst wenn wir nur ganz kurz auf Toilette sind…
Am nächsten Morgen gings dann trotzdem los nach Hermannsburg zum Mereenie Loop nach KingsCanyon. Man sagte uns, dass wir die Great Central Road mit links schaffen, wenn wir den Loop fahren können. Der Loop war auch echt ätzend… nach 20km haben wir überlegt, ob wir nicht doch besser wieder umdrehen, aber im nach hinein bin ich doch sehr froh, dass wir es durchgezogen haben. Allerdings sah nichts nach Wüste aus… Alles war grün, wir sind zum Teil durch Alleen gefahren. Kings Canyon hat sich auf jeden Fall gelohnt, es ist richtig schön da gewesen…
Die Dingos sind sogar auf den Caravanpark gekommen um etwas zu fressen zu ergattern…
Am nächsten Tag, auf dem Weg nach Yulara (Ayers Rock), haben wir Wildpferde gesehen
und schon wieder ungewollte Erfahrungen mit Aborigines gemacht. Auf der Straße ist einer mit seinem Auto liegen geblieben und hat uns gewunken, wie gelernt sind wir aber brav weitergefahren. 10min später überholt er uns, winkt uns aus seinem Auto zu, um es 100km später nochmal zu versuchen….
Im Yulara Resort sind wir drei Tage geblieben um uns „Ayers Rock“ und „Kata Tjuṯa “ anzuschauen. Gleich am ersten Tag konnten wir schon rauf auf den Uluru, ich hätte nie gedacht, dass es so hoch uns sooo steil ist. Wir mussten viermal Pause machen; als wir das schlimmste hinter uns hatten, wurde uns gesagt, dass das erst die Hälfte war. Julia ist bei zwei drittel geblieben (hat Höhenangst bekommen-ist toll beim absteigen…), ich bin mit ner anderen deutschen, die wir da getroffen haben, weiter aufgestiegen.
Am nächsten Tag waren „the Olgas“ dran, das war auch noch mal sehr spannend. Auf dem Weg dorthin haben wir zwei gute Surfbords am Straßenrand gefunden, doch wir waren zu langsam, Julia war gerade dabei hinten rein zupacken, als der Besitzer kam und fragte, ob das unsere sind. Nächstes Mal sind wir schneller….
Am Montag fing unser Abenteuer richtig an… Die Great Central Road… Erster Stop nach 340km war Warakurna, hauptsächlich im Northern Territory, die Strecke war gut zu fahren… Wir sind zum Teil schneller gefahren als sonst auf geteerter Straße
Ein paar Mal mussten wir anhalten, da die Wildkamele überhaupt keine Eile hatten von der Straße zu kommen. Dort hat Julia auch ihre Creditkarte verloren – großes Trara um Sperrung und alles um sie später in Laverton wieder zu finden.
Die nächste Nacht war dann 500km weiter in Tjukayirla, dort haben wir die „Trakmaster-Colonne“ getroffen. Bei einem schönen Lagerfeuer wurde uns selbst gebackener Kuchen angeboten
Mit denen sind wir am nächsten Morgen zu einem Aborigine cave gefahren und zu einem Wasserloch. In Laverton waren wir auch in dem selben Caravanpark, so dass sie uns mit Maggie helfen konnten, als der doofe Fan unserem Kühlwasserbehälter ein Loch geschlagen hat… Das war wieder so typisch für uns / Australien. Die ganze Zeit ist nichts, aber als die geteerte Straße anfängt, keine Huckel, kein gar nichts, ist der Fan so unbalanced, dass er auseinander bricht und uns ein Loch in den Kühler schlägt und mitten im nichts, ist NATÜRLICH jemand der davon Ahnung hat und uns den klebt. Genauso mit dem Aborigines im Auto, dass uns das noch in Alice passiert ist (wo er nichts böses wollte (hoffentlich)) und nicht mitten im Outback auf der GCR.
Naja, einen neuen Fan wollten wir dann bei nächsten Schrottplatz kaufen… Die gibt’s hier wie Sand am Meer – Ich weiß gar nicht wieso… 0:-)
Nach drei Tagen in Laverton (immer noch ohne Handyempfang – Satellitentelefon haben wir schon zurückgeschickt) sind wir weiter nach Kalgoorlie und weiter nach Esperance. Da haben wir unseren Radiator reinigen lassen und endlich einen neuen, alten Fan bekommen, das war ein Krampf… Der Arsch von Besitzer vom Schrottplatz meinte echt wir sind total bescheuert. Aber sein Mitarbeiter war OK, er war etwas überrascht, dass wir es selber einbauen wollten/konnten.
An dem Tag war ich auch mal wieder beim Friseur, nach wer weiß nach wie vielen Monaten und hab mir ein Ponny schneiden lassen, aber klein Wiebke war er nicht kurz genug und musste natürlich nachschneiden… Jetzt sind sie so kurz, dass sie mir immer ins Auge fallen und der Wind (an der Küste gibt es viel Wind) nervt.
Am letzten Tag sind wir in den Cape le Grand National Park gefahren und haben am Lucky Bay, dem weißesten Strand in ganz Australien geschlafen
Gestern sind wir in Albany angekommen und haben erstmal auf einem Shopping Mall Parkplatz geschlafen
War zwar nicht das erste Mal, dass wir auf einem Supermarkt Parkplatz geschlafen haben, aber diesmal war es irgendwie anderes, dreister… Mitten in der Mitte standen wir…
Morgen geht’s weiter an Strand und zu den ganzen Job Agenturen. In Alice haben wir leider nicht das große Geld gemacht und den Koffer voll mit Gold haben wir auch noch nicht gefunden




























